Und ist der Ruf erst … – Banken verlangen Gebühren bei Kartenverlust

Bildquelle: eu-banking.de

Als wäre der Verlust einer EC- oder Kreditkarte nicht schon Strafe genug, verlangen die meisten Banken von ihren Kunden Gebühren für die Ausstellung einer neuen Karte. Zumindest immer dann, wenn der Verlust als „selbstverschuldet“ einzustufen ist. Jetzt hat eine Recherche der Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf ergeben, dass die von den Instituten in solchen Fällen erhobenen Gebühren nicht nur beträchtlich sind, sondern untereinander enorme Unterschiede aufweisen.

Sparda-Bank West mit den höchsten Gebühren

Während ein Großteil der Banken Gebühren zwischen 5 und 10 Euro für die Neuausstellung erhebt, werden Kunden der Postbank mit 15 Euro zur Kasse gebeten. Bei der DKB kommt Kunden der Verlust ihrer Mastercard sogar noch teurer zu stehen. Sie müssen 20 Euro zahlen. Mit Abstand am teuersten aber war die Sparda-Bank West. Die insgesamt 30 Euro, die für die Ausstellung einer neuen Karte verlangt werden, teilen sich offiziell in einen Anteil in Höhe von 10 Euro für die Sperrung der alten Karte und einen Betrag in Höhe von 20 Euro, der für die neue Karte zu bezahlen ist.

Spitzenreiter Postbank

Nicht ganz so hoch, aber immer hin noch spürbar, sind die Beträge, die im Falle des Verlusts von Sparbüchern, Sparbuch-Karten und Sparurkunden anfallen. Gebühren-Spitzenreiter ist die Postbank, die für Sperrung und Neuausstellung insgesamt 14 Euro verlangt. Und auch die Sparda-Bank West nimmt mit ihren Gebühren in Höhe von 7,50 Euro einen der vorderen Plätze ein. Dagegen wirken die Beträge, die die Deutsche Bank in einem solchen Fall verlangt, fast wie ein Schnäppchen. Sie belaufen sich auf 5,10 Euro.

Autor: Ralf Schmidl
Bildquelle: eu-banking.de
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