Postbankkunden werden Deutsche-Bank-Kunden

Bildquelle: n24.de

Der Finanzkrise zum Trotz hat die Deutsche Bank sich einiges vorgenommen. So hat sie sich entschlossen, eine Kapitalerhöhung von mindestens 9,8 Milliarden Euro zu realisieren. Hintergrund ist der geplante Kauf der Postbank, die man nicht mal eben aus der Portokasse zahlt, selbst die Deutsche Bank nicht.

Übernahme der Postbank ist konkret

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Deutschen Bank haben zahlreich Beschlüsse gefasst, um den neuen Finanzmarktregeln zu entsprechen und die Postbank erfolgreich übernehmen zu können. So hieß es, dass die Anteilseigner der Postbank einen Betrag von 24 oder 25 Euro pro Aktie erhalten sollen. Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, begründete die Erhöhung des Kapitals um fast 50 Prozent damit, dass „das notwendige Eigenkapital für die Konsolidierung der Postbank“ benötigt werde. Für den deutschen und internatonalen Markt würde die Maßnahme der Deutschen Bank eine weitere Stärkung der Position am Markt der Kreditinstitute bedeuten.

Reaktion auf den Finanzmarkt

Ackermann verfolgt mit der Kapitalerhöhung ein weiteres Ziel. Er will sich wappnen für die neuen Regeln am Finanzmarkt. Er erwartet massive Änderungen und will darauf vorbereitet sein. An der Postbank, der Tochter der Deutsche Post AG, hält die Deutsche Bank bisher Anteile in Höhe von 30 Prozent. In den Büchern der Postbank stehen jedoch hohe Risiken, und genau die will Ackermann komplett konsolidieren. Viel Zeit lässt sich der Deutsche-Bank-Chef nicht. Bereits bis zum Ende des Jahres soll das Ganze vollzogen worden sein. Aber Ackermann ist schließlich auch nicht bekannt dafür, Dinge auf die lange (Post-) Bank zu schieben.

Autor: Ralf Schmidl
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