Mit Lack: EZB präsentiert neuen Fünf-Euro-Schein

Bildquelle: ecb.int

EZB-Präsident Mario Draghi präsentiert die neue 5-Euro-NoteMario Draghi hat den neuen Fünf-Euro-Schein vorgestellt, der ab Anfang Mai in Umlauf gebracht werden wird. Der Euro sei das “sichtbarste Zeichen der europäischen Einigung”, erklärte der Präsident der Europäischen Zentralbank. Das Geld sei deshalb “in Sachen Technologie und Sicherheit auf dem neuesten Stand”. Der neue Fünf-Euro-Schein sei fälschungssicherer als jemals zuvor. Die Experten der EZB haben jahrelang an dem neuen Schein gearbeitet, der sich optisch deutlich von seinem Vorgänger abhebt: So ist auf dem Hologrammband am rechten Rand des Scheins nunmehr die mythische Figur Europa zu sehen und nicht mehr nur das Euro-Zeichen. Statt Blau erscheint der neue Schein überwiegend in Grün und Türkis.

Die neuen Sicherheitssysteme

Um fälschungssicher zu sein, ändert der Wert des Scheins seine Farbe, wenn dieser gedreht wird. Die Fünf erscheint dann nicht mehr grün, sondern wandelt sich ins bläuliche. Zudem ist der Schein an beiden Seiten geriffelt. Das Profil ist dabei wesentlich feiner als man mit bloßem Auge erkennen kann. Die sichtbarste Neuerung ist aber fraglos der Lack, mit dem der gesamte Geldschein überzogen worden ist. Dieser macht den Schein auch etwas dicker als seinen Vorgänger. Neben der Fälschungssicherheit geht es bei dem Lack vor allem darum, ihn auch haltbarer zu machen. Die älteren Scheine zeigten nach einigen Jahren bereits deutliche Abnutzungserscheinungen.

Alle Scheine werden ausgewechselt

Die Ausgabe der neuen Fünf-Euro-Schein beginnt am 2. Mai über die 17 Zentralbanken der Eurozone. Die alten Scheine bleiben jedoch gültig. Allerdings werden die Zentralbanken damit beginnen, diese nach und nach aus dem Verkehr zu ziehen. Mittelfristig werden auch die sonstigen Geldscheine getauscht. Die Symbolsprache europäischer Bauwerke aus den verschiedenen Epochen des Kontinents soll dabei erhalten bleiben. Auch die neuen Scheine werden die “Einheit und die Vielfalt” Europas zeigen, versicherte Draghi.

Autor: Andreas Szalay
Bildquelle: ecb.int
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