Höheres Tagesgeld, neues Kombigeld und bessere Festgeldzinsen: Anlagetipps für den November

In den letzten Oktobertagen haben einige Banken noch einmal die Konditionen für ihre Anlagemöglichkeiten zu Gunsten der Sparer geändert. So erhöhten sowohl die VTB Direkt wie auch die NIBC Direct die Zinsen auf ihr Tagesgeld. Die VTB erhöhte den entsprechenden Satz für alle Kunden um 30 Basispunkte auf 2,70 Prozent. Neukunden erhalten zudem aufgrund des 40. Geburtstags des deutschen Teils der Bank noch bis zur ersten Dezemberwoche 40 Euro Startguthaben geschenkt. Noch bessere Konditionen gibt es beim niederländischen Konkurrenten NIBC. Dieser erhöhte die Zinsen für sein Tagesgeld auf 2,75 Prozentpunkte, bietet jedoch kein Startguthaben für Neukunden.

NIBC, Targobank und ING-DiBa verbessern Festgeldkonditionen

Die NIBC schraubte allerdings nicht nur ihre Tagesgeld- sondern auch ihre Festgeldzinsen in die Höhe. Betroffen sind die Zeiträume von drei bis zu sechzig Monaten. Die durchschnittliche Erhöhung liegt bei 15 Basispunkten. Wer beispielsweise sein Geld für ein Jahr anlegt, erhält nun 3,15 Prozent und nicht mehr nur 3,00 Prozent Zinsen. Um durchschnittlich zehn Basispunkte haben auch die Targobank und die ING-DiBa ihre Festgelder angehoben. Für ein Jahr zahlt der deutsche Citibank-Nachfolger jetzt genau wie die ING-DiBa 2,10 Prozent.

SKG Bank führt Kombigeld ein

Die SKG Bank hat dagegen ein völlig neues Angebot mit dem Namen “Doppelplus” in ihr Portfolio aufgenommen. Dabei handelt es sich um eine Anlageform, die sich am Kombigeld der NIBC Direct orientiert und eine Mischung aus Tages- und Festgeld darstellt. Als Mindestguthaben müssen 5.000 Euro eingezahlt werden. Die möglichen Anlagezeiträume betragen ein oder drei Jahre.

Die Verzinsung von 2,75 Prozent für die einjährige bzw. 3,25 Prozent für dreijährige Laufzeit wird für die ursprüngliche Einlage garantiert. Allerdings sind bis zu 2.000 Euro pro Kalendarmonat jederzeit verfügbar. 50 Prozent der ursprünglichen Einlage können mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten abgerufen werden.

Autor: Andreas Szalay
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