BankingCheck Award: Fintech auxmoney als bester Kreditgeber 2016 ausgezeichnet

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P2P-Kredite erfreuen sich immer größerer Beliebtheit

Die Internetplattform auxmoney hat einen Preis erhalten, der bislang Banken vorbehalten war. Das Haus gewann den “BankingCheck Award” als bester Kreditgeber 2016. Verliehen wurde der Preis im Rahmen des Banking & Insurance Summits am 19. Mai 2016 in Berlin. In einer ersten Reaktion zeigte sich auxmoney besonders erfreut darüber, dass die Auszeichnung im Prinzip von den eigenen Kunden stammt. Private Nutzer stimmen darüber ab, wer den “BankingCheck Award” erhält.

202 Prozent Wachstum innerhalb eines Jahres

Die Kredit-Plattform erreichte unter ihren Kunden einen extrem starken Zuspruch. 98 Prozent der Nutzer erklärten beispielsweise, dass sie auxmoney weiterempfehlen würden. In der Auswertung für den Award kam das Haus auf diese Weise auf 4,7 von 5,0 möglichen Punkten und konnte sich so gegen die zwölf Konkurrenten durchsetzen, die ebenfalls gerne bester Kreditgeber des Jahres 2016 geworden wären.

Die Kunden bewerteten dabei die Felder Service, Leistungen, Beratung, Kosten sowie Prozesse. Die Kreditplattform bekam in allen Bereichen sehr gute Noten. Die Geschäftszahlen des Hauses sind ein weiterer Beleg dafür, dass auxmoney durchaus den Nerv seiner Kundschaft trifft: 2015 wuchs man um sagenhafte 202 Prozent.

Kredite von Privatpersonen

Nachdenklich dürfte viele Banken der Erfolg von auxmoney vor allem deshalb machen, weil es sich um eine Peer-to-Peer (P2P)-Plattform handelt. Dies bedeutet, dass Banken mit der Darlehensvergabe nichts zu tun haben. Das Geld stammt von Privatpersonen, die ihre Mittel an Privatpersonen weitergeben. Die Plattform erhält für die Vermittlung und die Sicherheitsüberprüfung der Beteiligten einen Anteil der Zinsen. Trotzdem biete auxmoney, so heißt es zumindest von den Organisatoren des “BankingCheck Awards”, vergleichbare niedrige Zinsen. Zudem seien die Darlehen einfacher als bei den Banken zu bekommen.

Für Investoren wird auxmoney ebenfalls stetig attraktiver. Jüngst erklärte beispielsweise der niederländische Versicherungskonzern Aegon seine Bereitschaft, 150 Millionen Euro in das Unternehmen zu investieren. Bei vielen Banken dürfte man so eine Entwicklung mit einem unguten Gefühl im Bauch betrachten.

Autor: Michael Böhm
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