Erspartes sicher durch die Krise bringen

Gerade in Zeiten instabiler Finanzmärkte und einer kaum zu kontrollierenden Wirtschaftskrise suchen die Menschen oft nach einer sicheren Anlageform für ihr Geld, die das Ersparte sichert und nach Möglichkeit noch eine gute Rendite abwirft. Es gibt diesbezüglich mehrere Möglichkeiten: Klassische Investitionen in Sparprodukte, wie Tages- oder Festgeld, den Ankauf von Edelmetallen sowie die Konvertierung in …

Gerade in Zeiten instabiler Finanzmärkte und einer kaum zu kontrollierenden Wirtschaftskrise suchen die Menschen oft nach einer sicheren Anlageform für ihr Geld, die das Ersparte sichert und nach Möglichkeit noch eine gute Rendite abwirft. Es gibt diesbezüglich mehrere Möglichkeiten: Klassische Investitionen in Sparprodukte, wie Tages- oder Festgeld, den Ankauf von Edelmetallen sowie die Konvertierung in Fremdwährungen.

Das Investment in klassische Sparprodukte

Wem es nicht nur darum geht, sein Geld abzusichern, sondern auch stets verfügbar zu haben, der sollte in Tagesgeld investieren. Der deutsche Staat sichert jede Einlage bis zu 100.000 Euro ab und außerdem hat man ständigen Zugriff auf die Mittel. Die Renditeaussichten sind ebenfalls positiv. So bietet beispielsweise die Bank of Scotland 2,70 Prozent Zinsen aufs Tagesgeld. Bei Cortal Consors kann man noch immer 2,60 Prozent einstreichen. Wer eine größere Summe investieren kann, die er nicht ständig benötigt, sollte sich für das Festgeld entscheiden. Dies ist genau wie das Tagesgeld abgesichert, verspricht aber noch einmal höhere Renditen.

Die Geldanlage in Edelmetallen

Viele Menschen flüchten in Krisen in Edelmetalle und insbesondere in Gold. Dies ist verständlich, weil Edelmetalle einen Gebrauchswert haben und zudem begrenzt sind. Das bedeutet: ihr Wert sinkt nicht unter einen bestimmten Betrag ab. Allerdings sind die Preise für Gold und Silber aktuell schon sehr hoch. Dennoch sehen viele Experten noch weitere Luft nach oben. Wer jetzt in den Markt einsteigen möchte, kann sich auch für indirekte Investitionen in Zertifikate oder Fonds entscheiden, da man in diese noch immer mit einem verhältnismäßig geringen Kosteneinsatz einsteigen kann.

Die Konvertierung in Fremdwährungen

Die aktuelle Krise hat Misstrauen gegen den Euro als Währung geschürt. Viele Menschen möchten deshalb einen Teil ihres Vermögens in anderen Währungen anlegen. Ratsam ist es, Staatsanleihen der entsprechenden Länder zu kaufen. Zum einen sind diese verzinst und garantieren so eine Rendite, zum anderen garantieren die jeweiligen Staaten für die Sicherheit der Papiere. Als Geheimtipp gelten momentan norwegische Staatsanleihen. Extrem beliebt sind aber auch die Papiere der Schweiz und Dänemarks.

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Ralf Schmidl
Ralf Schmidl

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