Zinsen beim Tagesgeld wieder im Aufschwung

Bildquelle: finanzwirtschafter.de

Sparer dürfen sich wieder verhalten auf bessere Zinsen freuen. Endlich kommt wieder etwas mehr Bewegung in den Markt der Sparanlagen. Beim Tagesgeld können Neukunden jetzt bis zu vier Prozent Zinsen bekommen. Allerdings sind die hohen Prozente noch an einige Bedingungen wie Mindesteinlagen, Depotwechsel oder feste Verzinsungszeiträume geknüpft. Aus dem Grund ist es wichtig, sich im Vorfeld richtig zu informieren. Nicht immer bleibt der Zinssatz im Anlagezeitraum derselbe.

Privatkunden tragen zur Absicherung bei

Sparer haben es zuweilen schwer, sich zu entscheiden. Zum einen liegt das an der Sicherheit, die schon lange nicht mehr bei allen Banken geboten ist und zum anderen an den niedrigen Zinsen. Trotzdem sich Banken günstig Geld bei der EZB leihen können, geben sie die niedrigen Zinsen weder in Form von billigen Krediten, noch in einer anderen Art und Weise weiter. Da Geld bei der EZB billig ist, lohnt es sich auch nicht, Sparern hohe Zinsen für ihr Geld auszuschütten. Die Tagesgeldzinsen sind also seid langem auf einem niedrigen Niveau. Einige der Bankmanager haben allerdings erkannt, das Privatkunden ihr Geschäft erheblich absichern können. So sind die Genossenschaftsbanken der Volksbank oder die Sparkassen während der Finanzkrise am wenigsten in Schieflage geraten. Nicht umsonst hat die Deutsche Bank die Postbank gekauft um damit die größte Bank im Privatkundengeschäft zu werden. Die Bilanzen der Deutschen Bank bestätigen das: Privatkunden sind wichtig. Bereits jetzt beginnt der Kampf um Spareinlagen auf ein Neues.

Cortal Consors mit vier Prozent Zinsen

Die ersten Banken bieten wieder mehr als vier Prozent Zinsen an. So kann man sich diesen Zinssatz derzeit bei Cortal Consors abholen – aber nur, wenn man mit seinem Depot direkt zu der Bank wechselt. Die Bank of Scotland bietet mit Startguthaben und Goldgeschenk ebenfalls attraktive Konditionen ab 2,2 Prozent, die DAB offeriert 2,1 Prozent Zinsen. Wer sich also nicht auf unsichere Börsenkurse verlassen möchte, dem bieten sich endlich wieder zunehmend Alternativen an.

Autor: Ralf Schmidl
Bildquelle: finanzwirtschafter.de
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