Eingebauter Computer in Visa-Karte

Bildquelle: sjmp.de

Visa-Kunden könnten bald neue Kreditkarten bekommen. Dabei will der Konzern in Zukunft kleine Computer auf den Karten einsetzen, damit diese spezielle Passwörter für die Nutzung der Karte erzeugen können. Ein weiterer Schritt in Richtung Sicherheit soll so gegeben sein.

PIN als Nutzeridentifikation

Vor allem die Nutzung von Kreditkarten steigt im Internet stetig an. Damit verbunden ist jedoch auch der Kreditkartenmissbrauch, von denen bereits mehrere Tausend Inhaber betroffen waren. Für den Karteninhaber könnte die High-Tech VISA-Karte ein neuer Schritt in Richtung sicherer einkaufen werden. Auf der Rückseite kann man ein kleines Display sowie die Zahlen von 0-9 erkennen, um die persönliche Geheimzahl eingeben zu können. Vor der Zahlung muss sich der Nutzer mit der PIN verifizieren und kann dann die Bezahlung im Internet durchführen. Der Pin fungiert als Einwahlcode und Identifizierung der jeweiligen Person.

Tests ab Ende 2010

Die persönliche Nummer kann nicht über das Internet abgefangen werden, da sie speziell von der Karte generiert wird und nur dort eingegeben werden kann. Ein Missbrauch ist nur dann gegeben, wenn die Karte und gleichzeitig die PIN an den Dieb fallen. Datenschutzprobleme werden vom Unternehmen noch nicht gesehen, denn wer seinen Einkauf sicher gestalten will, auch als Händler, der muss für eine richtige Verifizierung des Käufers sorgen. Der Grundstein für den Kreditkartenkauf ist mit dieser neuen Technik gegeben. Ab Herbst könnte es die Karte in insgesamt sechs Ländern geben. In Deutschland wird der erste Test im vierten Quartal 2010 gestartet. Eine detaillierte Auswertung wird erst Ende 2011 erwartet.

Autor: Ralf Schmidl
Bildquelle: sjmp.de
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