An- oder ablegen – Tagesgeld nicht wirklich lukrativ

Bildquelle: merkur-online.de

Es ist noch gar nicht so lange her, das galt die Anlageform Tagesgeld als durchaus ertragreiche und gleichzeitig flexible Variante für eine Geldanlage, die sich selbst vermehrt. Zinssätze von bis zu vier Prozent waren nicht nur selbstverständlich, sondern galten auch den Banken als wichtiges Instrument zur Kundengewinnung. Diese Situation darf angesichts der derzeit herrschenden Konditionen als überholt angesehen werden. Laut einer Recherche, die dar Nachrichtensender n-tv jetzt durchführte, wird es auch in naher Zukunft ziemlich schwierig sein, sein Geld in Form von Tagesgeldkonten gewinnbringend anzulegen.

Noa-Bank Spitzenreiter

Insbesondere, das ergab die n-tv-Studie unter anderem, sei die profitable Unterbringung von großen Summen auf Tagesgeldkonten eine heikle bis nahezu unmögliche Aufgabe. Die noch vor Jahren wie selbstverständlich gezahlten 4 Prozent Zinsen seien noch nicht einmal mit Beträgen von 500.000 Euro zu erzielen. Die Recherchen des Nachrichtensenders ergaben, dass die Noa-Bank mit 2,2 Prozent Zinsen per annum für einen Anlagebetrag von 500.000 Euro zu den derzeitigen Spitzenreitern zu zählen ist. Gefolgt von der Bank of Scotland, die immerhin noch 2,1 Prozent ausschüttet. In beiden Fällen allerdings sind die angelegten Beträge nur bis zu einer Maximal-Grenze von 50.000 Euro bzw. Pfund durch Einlagensicherungen geschützt.

Gleicher Satz für weniger Geld

Anders verhält es sich da bei der Comdirect Bank und der 1822direkt. Bei bieten zwar einen so genannten Rundum-Schutz, allerdings gelten hier mit Zinssätzen von 2,1 Prozent bei der Comdirect und 2,0 bei der 1822direkt deutlich schlechtere Konditionen. Und das vor dem Hintergrund, dass diese Rendite bei der Comdirect nur für Beträge bis 5.000 Euro und bei der 1822direct bis 100.000 Euro vereinbart werden kann.

Autor: Ralf Schmidl
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