Was ist Festgeld?

Als Festgeld bezeichnet man eine Form der Geldanlage, bei der der Verbraucher einem Kreditinstitut für einen festgelegten Zeitraum (in der Regel mindestens 30 Tage bis maximal 60 Monate) eine Geldsumme in vordefinierter Höhe (häufig mindestens 2.500 bzw. 5.000 EUR) zur Verfügung stellt.

In der Funktionsweise und auch in Bezug auf das Risiko ähnelt die Anlageform Festgeld, die auch Termingeld genannt wird, dem Tagesgeld. Allerdings gilt für das Tagesgeld keine vordefinierte Laufzeit, das Geld ist dort täglich verfügbar. Beim Festgeld hat der Verbraucher während der Laufzeit keinen Zugriff auf seine Einlage. Diesen Nachteil kompensiert die Festgeldanlage, indem sie etwas höhere Zinsen als das Tagesgeld bietet. Zudem bietet Festgeld einen garantierten Zinssatz, der für den gesamten Anlagezeitraum gilt, beim Tagesgeld wird der Zins an die aktuelle Finanzmarktsituation angepasst. Erwartet man also sinkende Zinsen, ist man mit einer Festgeldanlage besonders gut beraten. Geht man dagegen von steigenden Zinsen aus, ist ein Tagesgeldkonto sinnvoll.

Nach Ablauf eines Anlagezeitraums werden die vereinbarten Festgeldzinsen ausgeschüttet. Gleichzeitig obliegt dem Kunden die Entscheidung, über das Guthaben zu verfügen oder die Anlage nochmals als Festgeld zu verlängern (prolongieren). Bei einer Verlängerung gelten die tagesaktuellen Zinssätze.

Bei längeren Laufzeiten erfolgt häufig auch eine jährliche Zinsausschüttung. In der Regel gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher der mögliche Zinsertrag. Die besten Erträge mit den höchsten Zinssätzen lassen sich oft bei Laufzeiten zwischen 12 und 24 Monaten erzielen. Häufig liegen Tagesgeld- und Festgeldzinsen nicht weit auseinander, die Garantie über die gleichbleibende Höhe der Festgeldzinsen bietet aber mehr Planungssicherheit.

Autor: admin
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