Kaspersky Lab: Online und Mobile Banking millionenfach Angriffen ausgesetzt

Bildquelle: © Brian Jackson - Fotolia.com

Um die Sicherheit im Mobile und Online Banking steht es weiterhin schlechtImmer mehr Menschen nutzen Mobile Banking, um ihre Finanzgeschäfte abzuwickeln. Die Geldhäuser motivieren sie dazu, einen solchen Schritt zu gehen. Sicher ist Mobile Banking allerdings nicht, wie der aktuelle “Bedrohungsbericht für mobile Endgeräte” des Unternehmens “Kaspersky Lab” zeigt. Weiterhin stehen die entsprechenden Apps für Smartphones und Tablets unter heftigem Feuer. Daran dürfte sich zudem zeitnah nichts ändern. Tatsächlich gibt es starke Indizien dafür, dass die Lage erst einmal noch schlimmer wird.

Fast 5,7 Millionen Angriffe auf das Mobile Banking

Im dritten Quartal des laufenden Jahres gab es demnach 5,68 Millionen Angriffe rund um den Globus auf Mobile Banking-Anwendungen. Gemessen an den 5,9 Millionen Attacken zwischen April und Juni 2015 ist dies zwar ein Rückgang – jedoch ein deutlich zu geringer, um von einer nennenswerten Trendwende zu sprechen. Am Schlimmsten traf es demnach die Australier, die am häufigsten angegriffen worden sind.

Bessern dürften sich die Zahlen erst einmal nicht, so der Bericht weiter. Schließlich sei die Zahl der Mobile Malware im dritten Quartal 2015 noch einmal deutlich gewachsen. Man habe rund 300.000 neue Bedrohungen für Smartphones und Tablets entdeckt. Dies ist eine Steigerung von 10,8 Prozent gemessen an der Zahl neuer mobiler Viren und Würmer aus dem zweiten Quartal.

Auch Online Banking oft nicht sicher

Der Bericht mahnt zudem, dass auch Online Banking häufig nicht sicher sei. Besonders der Wurm “Trojan-Downloader.Win32.Upatre” sei eine überaus ernsthafte Bedrohung. In 63,1 Prozent aller Fälle, bei denen versucht wird, Zahlungsdetails vom Online Banking zu stehlen, ist diese Malware im Einsatz.

Nach guten Nachrichten muss man in dem Bericht lange suchen, wird aber doch fündig: Die Zahl der SMS-Trojaner, die ebenfalls ein ernstes Sicherheitsproblem für das Mobile Banking bedeuten, ist um 6,2 Prozent zurückgegangen. Entwarnung bedeutet aber auch dies noch lange nicht.

Autor: Michael Böhm
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