Tagesgeld- und Festgeld derzeit weniger attraktiv

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Sichere Anlagen sind derzeit auf dem Geldmarkt weniger lukrativ. Der Grund dafür liegt vor allem in den niedrigen Zinsen und der hohen Inflationsrate. Entscheiden sich Anleger dennoch für eine längerfristige Variante, könnte am Ende unter dem Strich sogar ein Verlust entstehen. Allerdings gibt es gesetzliche Absicherungen der Einlagen.

Weiter anhaltende Niedrigzinsen beim Festgeld

Die andauernden Niedrigzinsen sorgen dafür, dass Sparbücher oder Festgelder oft nur wenige Cent an Zinsen abwerfen und sich für den Anleger eigentlich nicht mehr lohnen. Verantwortlich aus der Sparersicht ist dafür die Europäische Zentralbank mit ihrer Niedrigzinspolitik. Dabei beeinflusst der EZB-Zins die Rendite der langfristigen Spareinlagen nur bedingt. Die kurzfristigen Formen der Geldanlage scheinen zwar auf den ersten Blick weniger sicher, können jedoch eine deutlich höhere Rendite erwirtschaften. Der Zins für die kurzfristigen Anlageformen ist zudem seit Monaten nicht drastisch gesunken, sodass man hier förmlich von einer sicheren Anlage sprechen kann. Tagesgeldkonten befinden sich derzeit bei etwa einem Prozent Zins. Mehr kann von den Spareinlagen derzeit nicht erwartet werden. Gleichzeitig müssen noch Steuern einkalkuliert werden, wodurch das Angebot auf den Sparer noch weniger attraktiv wird.

Vergleichen lohnt sich

Sparer haben nun die Aufgabe, die Angebote selbst zu vergleichen und genau auf die Zinsen zu achten. Hier können sich die einen oder anderen lukrativen Angebote ergeben, sodass sich eine Kapitalanlage dennoch lohnt. Vor allem Onlinebroker locken ihre Neukunden mit sehr hohen Zinsangeboten. Allerdings sollte das Gesamtpaket betrachtet werden. Bei anderen Banken bekommt man eine staatliche Einlagensicherung. Doch Vorsicht bei langfristigen Anlagen: Ein Festgeldangebot, das in diesem Jahr noch lukrativ scheint, könnte schon im nächsten Jahr belastend sein.

Autor: Ralf Schmidl
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