Weniger ist leider nicht mehr – Zinssenkung bei Festgeldanlagen

Bildquelle: banklupe.de

Die Schatten der noch immer anhaltenden Finanzmarktkrise werden lang und länger. Abermals müssen Anleger, die sich für Festgeld-Produkte entscheiden, Kürzungen bei den Zinsausschüttungen hinnehmen. Zu den bekanntesten und auch populärsten Banken im Bereich Festgeld-Anlagen, die jetzt eine Reduktion der Zinsausschüttungen für ebendiese Anlageformen angekündigt haben, gehören sowohl die ING-DiBa als auch die Bank of Scotland. Betroffen sind bei Letzterer vor allem die längerfristigen Anlage-Angebote.

Zinsniveau abhängig vom Rhythmus der Gutschreibungen

So hat die Bank of Scotland den Zinssatz für Festgeldkonten mit 4 und 5 Jahren Laufzeit gekürzt. Für die vierjährigen Festgeldanlagen werden statt wie bisher 3,2 Prozent nur noch 3,05 Prozent Zinsen bezahlt. Beim fünf-jährigen Festgeld sind es lediglich 3,8 Prozent per annum, mit denen die Anleger rechnen können. Wer sich die Zinsen monatlich gutschreiben lassen will, der muss mit einer Reduktion des Zinssatzes um weitere 5 Basispunkte klarkommen.

ING-DiBa Festgeldkonten erst ab Mindestbetrag von 10.000 Euro nutzbar

Bei der ING-DiBa sieht es etwas anders aus. Bei den im Hinblick auf die zu erwirtschaftenden Zinsen reduzierten Festgeld-Angebote handelt es sich um Konten mit einer Laufzeit von 3, 6 oder 12 Monaten. Für das Festgeld-Angebot mit der geringsten Laufzeit zahlt die ING-DiBa nur noch 1,3 Prozent per annum. Für Festgeldkonten mit einer Laufzeit von 6 und 12 Monaten werden künftig nur noch 1,9 Prozent ausbezahlt. Allerdings sehen die Festgeldangebote der ING-DiBa einen Mindestbetrag von 10.000 Euro vor, um die Konditionen der Festgeld-Konten überhaupt in Anspruch nehmen zu können.

Autor: Ralf Schmidl
Bildquelle: banklupe.de
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