Image: Sparkassen werden nicht mehr belächelt

Die Sparkassen sind deutlich gestärkter aus der Finanzkrise herausgekommen als die Banken. Zumindest was das Image betrifft. Und so merkte man dem Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV), Claus Friedrich Holtmann, seine Befriedigung auch an, als er von der „Antiquiertheit der Sparkassen“ sprach, die noch vor Jahren gern von Banken postuliert wurde. Doch die Sparkassen können zum wiederholten Mal positive Ergebnisse liefern und genießen das Vertrauen der Kunden.

Sicherheit hat Priorität

Holtmann für die positiven Ergebnisse auf die Transparenz und Seriosität der Sparkassen zurück. Die Kunden, so Holtmann, „legen sehr viel stärker Wert darauf, mit einem Institut zusammenzuarbeiten, bei dem sie sicher sind, dass sie ihr Geld wiederbekommen“. Dafür spricht, dass die Einlagen bei den 48 Mitgliedern des OSV um 2,2 Milliarden auf rund 80 Milliarden Euro angestiegen sind. Das ist immerhin ein Plus von 3 Prozent. Besonders Sichteinlagen, also Geld, das schnell verfügbar ist, haben zugenommen. Sie stiegen auf 31 Milliarden Euro, das ist ein Plus von eindrucksvollen 11 Prozent.

Kampf gegen niedrige Zinsen

Holtmann ist klar, dass die Zinssituation insgesamt eher unbefriedigend ist. Gerade deswegen müsse man um „die Kunden kämpfen“. Holtmann zielte damit auch auf einen Test der Stiftung Warentest ab, in dem es um die Qualität der Bankberatungen ging. Auch die Sparkassen hatten nicht gerade im positiven Licht dagestanden, als die Ergebnisse bekannt gegeben wurden. An der Qualität will er nun intensiv arbeiten. Positives war hinsichtlich des Kreditgeschäftes zu vermelden. Schon in den ersten 6 Monaten wurden 19 Prozent mehr Kredite vergeben, als das im Vorjahreszeitraum der Fall gewesen ist.

Autor: Ralf Schmidl
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