Kreditkarten: Die Qual der Wahl

Einerseits ist es ja sehr erfreulich, dass wir in einer Welt leben, die uns eine große Auswahl bietet. Man kann sich für seine ganz besonderen Kaffee entscheiden. Hat die Wahl zwischen Fast-Food und Biolebensmitteln. Oder kann sich seinen Telefonanbieter nach Belieben, unter einer Vielzahl von Anbietern, heraussuchen. Damit ist auch schon die Kehrseite der Medaille angesprochen. Man muss eben suchen, bis man das richtige Angebot findet. Das gilt für alle Lebensbereiche, und das gilt auch für die Kreditkarte.

Guthaben oder nicht

Die übersichtlichste Möglichkeit, von der Kreditkarte Gebrauch zu machen, ist das Modell auf Guthabenbasis. Hier braucht man sich keine Gedanken darum zu machen, dass man womöglich zu viel Geld ausgibt. Man kann nur das ausgeben, was auf der Karte drauf ist. Prepaid-Kreditkarten sind besonders für Jugendliche interessant, die noch nicht über die Bonität verfügen, um eine andere Form der Karte zu erhalten. Auch wer eine negative Schufa-Auskunft mit sich herumschleppt, kann eine Prepaid-Kreditkarte nutzen.

Bis ans Limit

Viel flexibler ist man jedoch mit der klassischen Kreditkarte. Zum einen bekommt man hier je nach Anbieter und Karte Kreditlinien zwischen 3.000 und 5.000 Euro eingeräumt. Zum anderen werden die Beträge oft erst Wochen später von der Karte abgebucht. Wenn man weiß, dass demnächst Geld auf dem eigenen Konto eingeht, man sich aber schon vorher etwas anschaffen möchte, ist das eine gute Möglichkeit. Die meisten Kreditkarten werden weltweit akzeptiert. Im Gegensatz zur Prepaid-Kreditkarte besteht hier aber die Gefahr, dass man das gewährte Limit auch wirklich voll ausschöpft. Aufmerksamkeit ist aus diesem Grund oberstes Gebot.

Autor: Ralf Schmidl
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