Firmengründungen: Nur mäßiges Interesse bei den Banken

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Der Schritt in die Selbstständigkeit kann das Beste sein, was man machen kann. Doch vor der Firmengründung steht in vielen Fällen der Weg zur Bank. Wer sich selbstständig macht, muss in aller Regel erst einmal investieren. Und das Startkapital liegt nicht auf der Straße herum, sondern schlummert bei den Kreditinstituten.

Banken reagieren teilweise gar nicht

Als Maja Halver sich mit der Idee, Diesellokomotiven zu reparieren und instand zu halten, selbstständig machen wollte, ahnte sie nicht, was auf sie zukommt. Sie benötigte Kapital für Werkzeuge und Fuhrpark und verschickte ihren Businessplan an verschiedene Kreditinstitute. Die Reaktion war bemerkenswert, denn einige Banken ließen überhaupt nichts von sich hören. Andere reagierten mit veralteten Informationen oder bombardierten Halver mit unzähligen Formularen, die sie ausfüllen sollte. Auf etwas mehr Unterstützung hatte sie schon gehofft.

Hoher Aufwand, viel Risiko

Aus Sicht der Banken ist eine Existenzgründung alles andere als ein einfaches Geschäft. Der Aufwand, der betrieben werden muss, ist enorm. Und letztlich bleibt immer das Restrisiko, ob die Firmengründung profitabel ist oder nicht. Geht die Geschäftsidee nicht auf, hat die Bank eine Menge Ärger am Hals. Viele Banken lassen von Existenzgründungen daher lieber die Finger.

Wichtig: Die eigene Idee gut verkaufen

Von allergrößter Bedeutung ist der Businessplan. Er muss schlüssig sein, auf einer realistischen Grundlage stehen und möglichst schon vor dem ersten Termin vorliegen. Bankberater sehen sich die Businesspläne sehr genau an. Zudem muss man nicht nur selbst von seiner Idee überzeugt sein, man muss sie auch verkaufen können. Und wenn die Bank schon eine Bürgschaft verlangt, ist der erste Schritt getan.

Autor: Ralf Schmidl
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