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		<title>Griechenland ger&#228;t immer mehr unter Druck &#8211; Merkel und Sarkozy fordern Sperrkonto</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 17:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schmidl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Griechenland ger&#228;t international immer weiter unter Druck. Die S&#252;deurop&#228;er konnten bislang weder den Schuldenschnitt mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3628" title="Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos" src="http://www.bank-aktuell.com/wp-content/uploads/evangelos-venizelos-griechenland-finanzminister.jpg" alt="Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos" width="150" height="120" />Griechenland ger&auml;t international immer weiter unter Druck. Die S&uuml;deurop&auml;er konnten bislang weder den <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3591-griechenland-braucht-mehr-geld-deutsche-steuereinnahmen-sprudeln-wie-nie/" target="_self">Schuldenschnitt</a> mit ihren privaten Gl&auml;ubigern festzurren, noch die Reformen verabschieden, welche die Troika aus IWF, EU und EZB zur Bedingung f&uuml;r weitere <a href="http://www.bank-aktuell.com/kredite/" target="_self">Kredite</a> gemacht hat. Insbesondere gegen&uuml;ber der internationalen Forderung, den Mindestlohn des Landes, der momentan bei 750 Euro monatlich liegt, zu senken, regt sich starker Widerstand. <span id="more-3627"></span>Zudem werfen die europ&auml;ischen Finanzminister ihrem Amtskollegen Evangelos Venizelos vor, mehr mit dem Wahlkampf im Land als mit der Umsetzung der Reformen besch&auml;ftigt zu sein.</p>
<p>Laut &uuml;bereinstimmender Medienmeldungen haben sie ihm w&auml;hrend einer &#8220;hitzigen Telefonkonferenz&#8221; erkl&auml;rt, dass sein Land kein weiteres Geld bekommen werde, sollten die weiteren Sparma&szlig;nahmen nicht verabschiedet werden. In diesem Fall droht den Griechen Mitte M&auml;rz die Zahlungsunf&auml;higkeit.</p>
<h3>Erste Deadline bereits verstrichen</h3>
<p>Ein erstes Ultimatum, bis zu dem die Reformen h&auml;tten verabschiedet werden m&uuml;ssen, haben die Griechen offenbar bereits verstreichen lassen. Laut EU-Kommission sollte bis Montag Mittag wenigstens ein fester Zeitplan vorliegen, wie und wann das Land die neuerlichen Sparanstrengungen verabschieden wolle. Diesbez&uuml;glich habe man jedoch keine Nachricht aus Athen erhalten, schildert ein Sprecher der Kommission. Die griechische Regierung habe lediglich mitgeteilt, dass die Verhandlungen &uuml;ber den Schuldenschnitt so gut wie beendet seien. Die Gespr&auml;che mit der Troika w&uuml;rden hingegen k&uuml;nstlich in die L&auml;nge gezogen.</p>
<h3>Merkel und Sarkozy wollen Sperrkonto f&uuml;r Staatseinnahmen</h3>
<p>Luxemburgs Regierungschef und Finanzminister Jean-Claude Juncker hatte deshalb als erster namhafter Politiker der Eurozone eine <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/2986-moegliche-griechenland-pleite-haelt-europa-in-atem/" target="_self">Staatspleite</a> der Griechen ins Gespr&auml;ch gebracht, die wohl mit einem Austritt aus dem Euro einhergehen d&uuml;rfte. Ganz so weit wollten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy noch nicht gehen. Bei einem Treffen am Montag in Paris regten sie stattdessen ein Sperrkonto f&uuml;r alle griechischen Staatseinnahmen an.</p>
<p>Jeder Euro, den das Land verdiene, wandere auf dieses Konto, so die Idee von Deutschland und Frankreich. &Uuml;ber dieses Konto k&ouml;nnten die Hellenen anschlie&szlig;end ihre Schulden abbauen. Allerdings w&uuml;rden auch die Gl&auml;ubiger Verf&uuml;gungsgewalt &uuml;ber das Konto erhalten und k&ouml;nnten unliebsame Ausgaben sperren.</p>
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		<title>Volks- und Raiffeisenbanken f&#252;hren Wunsch-PIN ein</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schmidl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken (VR-Banken) k&#246;nnen ihre PIN k&#252;nftig selbst bestimmen. Die Bankengruppe, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3621" title="Kunden der VR-Banken k&ouml;nnen zuk&uuml;nftig ihre PIN selbst w&auml;hlen" src="http://www.bank-aktuell.com/wp-content/uploads/geldautomat-pin.jpg" alt="Kunden der VR-Banken k&ouml;nnen zuk&uuml;nftig ihre PIN selbst w&auml;hlen" width="150" height="101" />Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken (VR-Banken) k&ouml;nnen ihre PIN k&uuml;nftig selbst bestimmen. Die Bankengruppe, die in der Bundesrepublik mehr als 30 Millionen Kunden z&auml;hlt, plant dabei eine schrittweise Umstellung der Geheimnummern, mit denen man in Gesch&auml;ften bezahlen und an Geldautomaten Geld abheben kann. <span id="more-3620"></span>Kunden, deren <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/2634-sparkassen-tauschen-45-millionen-ec-karten-aus/" target="_self">EC-Karten</a> noch bis mindestens 2013 g&uuml;ltig sind, k&ouml;nnen ihre Wunsch-PIN ab sofort nutzen. An den Geldautomaten der Bankengruppe m&uuml;ssen sie dazu einfach unter der Option &#8220;PIN verwalten&#8221; eine neue vierstellige Zahl eingeben, die anschlie&szlig;end anstelle der alten Geheimnummer gelten wird. Kunden, deren Karten vorher ablaufen, werden im Herbst die neuen Exemplare bekommen, mit denen dann auch sie die Ziffern umstellen k&ouml;nnen.</p>
<h3>VR-Banken wollen den W&uuml;nschen der Kunden entsprechen</h3>
<p>F&uuml;r die VR-Banken bedeutet die Umstellung auf die Wunsch-PIN einen gewaltigen Verwaltungsaufwand, denn allein 70 Prozent der mehr als 30 Millionen Kunden k&ouml;nnen bereits jetzt die Geheimnummer umstellen. Dazu kommen die rund 500.000 Besitzer von <a href="http://www.bank-aktuell.com/kreditkarten/" target="_self">Kreditkarten</a> der VR-Banken, die ebenfalls bereits jetzt schon eine neue PIN ausw&auml;hlen d&uuml;rfen. Die <a href="http://www.bank-aktuell.com/banken/" target="_self">Banken</a> sind dennoch von der Richtigkeit dieses Schritts &uuml;berzeugt. Man entspreche damit dem Wunsch der Kunden, erkl&auml;rte VR-Vorstandsmitglied Andreas Martin.</p>
<h3>Verbrauchersch&uuml;tzer skeptisch &#8211; Pionierarbeit der Deutschen Bank</h3>
<p>Die Verbrauchersch&uuml;tzer sind diesbez&uuml;glich skeptisch und warnen davor, allzu leichtfertig eine neue PIN auszuw&auml;hlen, die sich die Menschen leicht merken k&ouml;nnten. Nat&uuml;rlich sei die Versuchung gro&szlig;, erkl&auml;rten sie, eine Nummer, wie zum Beispiel das Geburtsjahr oder einen wichtigen Jahrestag zu w&auml;hlen, doch dies sei deutlich zu riskant. Die meisten Menschen seien heute in sozialen Netzwerken aktiv, weshalb die entsprechenden Zahlen kein Geheimnis mehr sind. Diesem Umstand sind sich die Nutzer allerdings bewusst, wie das Beispiel der <a href="http://www.bank-aktuell.com/banken/deutsche-bank/" target="_self">Deutschen Bank</a> zeigt.</p>
<p>Das Frankfurter Geldhaus hat schon seit einigen Jahren die Wunsch-PINs im Programm &#8211; bislang ohne gr&ouml;&szlig;ere Sicherheitsprobleme. Die frei w&auml;hlbare Geheimnummer k&ouml;nnte damit zum Trend werden, denn auch der Sparkassenverband k&uuml;ndigte bereits an, dass er sich gut vorstellen k&ouml;nne, ein vergleichbares System einzuf&uuml;hren, sollte der Wunsch der eigenen Kunden in diese Richtung gehen. Akut sehe man dies allerdings noch nicht.</p>
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		<title>Steuerstreit: USA triumphieren &#252;ber die Schweiz</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 14:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schmidl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Steuerstreit zwischen den Vereinigten Staaten und der Schweiz haben sich die USA offenbar durchgesetzt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3241" title="Credit Suisse" src="http://www.bank-aktuell.com/wp-content/uploads/credit-suisse.jpg" alt="Credit Suisse" width="150" height="100" />Im <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/2772-streit-zwischen-schweizer-banken-und-us-behoerden-eskaliert/" target="_self">Steuerstreit</a> zwischen den Vereinigten Staaten und der Schweiz haben sich die USA offenbar durchgesetzt. Wie verschiedene Medienberichte aus der Schweiz &uuml;bereinstimmend berichten, haben eidgen&ouml;ssische <a href="http://www.bank-aktuell.com/banken/" target="_self">Banken</a> zahlreiche Kundendaten an US-Steuerfahnder weitergegeben. <span id="more-3616"></span>Die USA beschuldigen die Schweizer Banken, bislang amerikanischen Staatsb&uuml;rgern bei der <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3239-us-steuerbehoerde-triumphiert-ueber-credit-suisse/" target="_self">Steuerhinterziehung geholfen zu haben</a>. Die entsprechenden Daten enthalten angeblich umfassende Informationen &uuml;ber die amerikanischen Kunden der eidgen&ouml;ssischen Finanzinstitute. Zudem verhandeln die Geldh&auml;user demnach momentan mit den US-Beh&ouml;rden &uuml;ber eine Geldsumme, um sich von &#8220;den S&uuml;nden&#8221; reinzuwaschen. Im Gespr&auml;ch sind zehn Milliarden US-Dollar.</p>
<h3>Amerikanischer Druck wurde zu gro&szlig;</h3>
<p>Der Steuerstreit zwischen den USA und der Schweiz schwelt seit Jahren, doch begann im Sommer 2011 immer weiter zu kochen. Die amerikanische Seite erh&ouml;hte dabei stetig den Druck. Sie drohte den fraglichen Geldh&auml;usern damit, in den USA Verfahren gegen sie und ihr Spitzenpersonal einzuleiten. Au&szlig;erdem wollten die USA internationale Haftbefehle gegen schweizerische Kundenberater erwirken, die US-Staatsb&uuml;rgern Beraterdienste geleistet hatten.</p>
<p>Von solchen Ma&szlig;nahmen w&auml;ren bekannte Banken wie die Credit Suisse, Julius B&auml;r und die Z&uuml;rcher Kantonalbank  betroffen gewesen. Die USA verlangen zudem noch immer vom Schweizer Bundesrat ein verbindliches Verfahren dar&uuml;ber, wie k&uuml;nftig Steuers&uuml;nder einfacher verfolgt werden k&ouml;nnen.</p>
<h3>Schweiz w&auml;hnt sich im Wirtschaftskrieg</h3>
<p>Damit sto&szlig;en die Amerikaner allerdings nicht auf offene Ohren. Abgeordnete der national-konservativen SVP, welche die gr&ouml;&szlig;te Fraktion im Parlament der Eidgenossen stellt, &uuml;bten scharfe Kritik am Einlenken der eigenen Bank und erkl&auml;rten, derzeit finde ein &#8220;Wirtschaftskrieg&#8221; statt, dessen Ziel es sei, den Finanzplatz Schweiz zu sch&auml;digen und Steueroasen in den Vereinigten Staaten attraktiver zu machen.</p>
<p>Der Bundesrat, der in der Schweiz traditionell von allen im Parlament vertretenen Fraktionen getragen wird, wollte den Vorgang nicht kommentieren. Der Sprecher der Regierung erkl&auml;rte lediglich, intern habe man den Vorgang nat&uuml;rlich besprochen, aber sich entschieden, lieber nichts in der &Ouml;ffentlichkeit zu dem Thema zu sagen, um keine neuen Informationen preiszugeben und Indiskretionen nicht zu kommentieren.</p>
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		<title>Br&#252;ssel stoppt Mega-B&#246;rsenfusion</title>
		<link>http://www.bank-aktuell.com/news/3610-bruessel-stoppt-mega-boersenfusion/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 16:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schmidl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Frankfurter B&#246;rse und die New Yorker NYSE d&#252;rfen nicht fusionieren. Die EU-Kommission untersagte die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3611" title="Die Fusion der Deutschen B&ouml;rse mit der NYSE Euronext ist endg&uuml;ltig gescheitert" src="http://www.bank-aktuell.com/wp-content/uploads/b&ouml;rse-nyse.jpg" alt="Die Fusion der Deutschen B&ouml;rse mit der NYSE Euronext ist endg&uuml;ltig gescheitert" width="150" height="100" />Die Frankfurter B&ouml;rse und die New Yorker NYSE d&uuml;rfen nicht <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/2544-wunschpartner-gefunden-deutsche-boerse-vor-fusion-mit-nyse-euronext/" target="_self">fusionieren</a>. Die EU-Kommission untersagte die Verschmelzung der beiden Aktienm&auml;rkte mit dem Hinweis, dass durch eine Fusion eine so gro&szlig;e B&ouml;rse entstehen w&uuml;rde, dass diese &#8220;in erheblichem Ma&szlig;e effektiven Wettbewerb&#8221; verhindern w&uuml;rde. <span id="more-3610"></span>Tats&auml;chlich h&auml;tte die neue B&ouml;rse, an der die Frankfurter 60 Prozent gehalten h&auml;tten und die &uuml;ber eine niederl&auml;ndische Dachgesellschaft gesteuert werden sollte, 90 Prozent Marktanteil im europ&auml;ischen Derivatenhandel und damit in diesem Bereich ein De-Facto-Monopol gehabt. Gerade an diesem stie&szlig; sich Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia.</p>
<h3>Rettungsversuche halfen nicht &#8211; Kritik an der EU-Kommission</h3>
<p>Bis zuletzt hatten New York und Frankfurt versucht, <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3519-deutsch-amerikanische-boersenfusion-vor-dem-aus-deutsche-wirtschaft-boomt/" target="_self">ihre Fusionspl&auml;ne zu retten</a>. Die beiden B&ouml;rsen waren deshalb sogar bereit, das gesamte Aktienderivate-Gesch&auml;fte der Liffe (beide Partner wollen die Gesch&auml;ftszweige, die sich &uuml;berschnitten h&auml;tte, absto&szlig;en) zu verkaufen. Der Vorschlag half nicht, weshalb Reto Francioni scharfe Kritik an der Entscheidung der Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde &uuml;bte. F&uuml;r den Chef der Deutschen B&ouml;rse ist die Marktdefinition der Kommission &#8220;realit&auml;tsfremd verengt&#8221;.</p>
<p>Die Entscheidung habe einzig verhindert, dass die Schaffung einer in Europa beheimateten und global f&uuml;hrenden B&ouml;rsenorganisation verhindert worden sei. Bis zuletzt wurde spekuliert, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel sich m&ouml;glicherweise noch einmal in den Prozess einschalten w&uuml;rde, um die Fusion zu retten. Doch die Bundesregierung begr&uuml;&szlig;te die Fusionspl&auml;ne offiziell zwar, intervenierte jedoch nicht.</p>
<h3>Fusionspl&auml;ne sind begraben</h3>
<p>Weitere Versuche, die Fusion doch noch durchzusetzen, wird es nicht geben. Die NYSE Euronext wird die Fusionsvereinbarung aufk&uuml;ndigen, das vor&uuml;bergehend eingestellte Aktienr&uuml;ckkaufprogramm wieder starten und versuchen, das eigene Derivategesch&auml;ft deutlich auszubauen.</p>
<p>F&uuml;r Frankfurt und die Deutsche B&ouml;rse ist Francioni auch ohne die Fusion guter Dinge. Zwar sei nun ein z&auml;her Wettlauf aller B&ouml;rsenpl&auml;tze zu erwarten, doch insgesamt sei sein Haus gut ger&uuml;stet und verf&uuml;ge &uuml;ber gen&uuml;gend Kraft, auch ohne den Zusammenschluss mit New York weiterzuwachsen, versicherte der Vorstandschef.</p>
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		<title>EU-Gipfel: Merkels &#8220;Meisterwerk&#8221; gelingt &#8211; Banken wollen eine Billion Euro leihen</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 14:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schmidl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der EU-Gipfel in Br&#252;ssel ist mit zwei konkreten Ergebnissen zur Schuldenbek&#228;mpfung in der Eurozone zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3606" title="Bezeichnet den Fiskalpakt als &quot;Meisterst&uuml;ck&quot;: Bundeskanzlerin Angela Merkel, hier mit Frankreichs Ministerpr&auml;sident Nicolas Sarkozy und Italiens Regierungschef Mario Monti (rechts)" src="http://www.bank-aktuell.com/wp-content/uploads/br&uuml;ssel-gipfel-merkel-sarkozy-monti.jpg" alt="Brachte ihr &quot;Meisterst&uuml;ck&quot; auf dem Br&uuml;sseler EU-Gipfel durch" width="150" height="104" />Der <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3598-fiskalpakt-esm-griechenland-der-eu-gipfel-in-bruessel/" target="_self">EU-Gipfel in Br&uuml;ssel</a> ist mit zwei konkreten Ergebnissen zur Schuldenbek&auml;mpfung in der Eurozone zu Ende gegangen. 25 der 27 Staats- und Regierungschefs einigten sich auf einen verbindlichen <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3403-176-fiskalunion-die-beschluesse-des-bruesseler-eu-gipfels/" target="_self">Fiskalpakt</a>, dem nur Gro&szlig;britannien und Tschechien fernbleiben werden. Demnach verpflichten sich alle beteiligten L&auml;nder, eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild in nationales Recht zu gie&szlig;en <span id="more-3605"></span>und diese nach M&ouml;glichkeit in die Verfassung aufzunehmen. Diese Schuldenbremsen sollen ewig gelten und nicht wieder abgeschafft werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Zudem erh&auml;lt die EU eine sch&auml;rfere Kontrolle &uuml;ber die Haushalte der Mitgliedsstaaten. Defizits&uuml;ndern droht ein Verfahren vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof. Klagen muss dazu ein anderer Mitgliedsstaat. Wie dies genau vonstattengehen soll, wird bis M&auml;rz gekl&auml;rt. Ziel dabei ist, dass kein Land ein anderes &#8220;an den Pranger&#8221; stellt. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete den Fiskalpakt nach dem Gipfel als &#8220;Meisterwerk&#8221;.</p>
<h3>ESM kommt im Juli &#8211; Italien glaubt an deutschen Sinneswandel</h3>
<p>Im Juli wird zudem der neue <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3568-esm-kommt-schon-frueher-iwf-macht-druck-auf-merkel/" target="_self">Euro-Rettungsfonds ESM</a> seine Arbeit aufnehmen. Ausgestattet ist er mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro. Dabei soll es nach offizieller deutscher Leseart auch bleiben, doch Italiens Ministerpr&auml;sident Mario Monti hofft auf eine deutliche Aufstockung. Er habe diesbez&uuml;glich auch eine &#8220;Wende in der Position Deutschlands&#8221; ausgemacht, erl&auml;uterte der Regierungschef des Stiefelstaats.</p>
<h3>Eine Billion Euro: Banken wollen neuen EZB-Tender</h3>
<p>Wie kritisch die Situation an den Finanzm&auml;rkten noch immer ist, zeigt ein Bericht der &#8220;Financial Times&#8221;. Demnach wollen sich Europas Banken <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3463-ezb-milliardenregen-suedeuropa-greift-zu-neue-geldflut-nicht-ausgeschlossen/" target="_self">weitere Milliarden von der Europ&auml;ischen Zentralbank leihen</a>, denn noch ist das Fenster ge&ouml;ffnet, w&auml;hrenddessen sie dies f&uuml;r einen Zinssatz von nur einem Prozent tun k&ouml;nnen. Bereits im Dezember liehen sich die Geldh&auml;user <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3456-500-milliarden-euro-ezb-flutet-kapitalmarkt/" target="_self">rund 500 Milliarden Euro</a>. Der neue Tender werde deutlich gr&ouml;&szlig;er ausfallen und vermutlich eine Billion Euro umfassen, so die &#8220;Financial Times&#8221;.</p>
<p>Allein die gr&ouml;&szlig;ten <a href="http://www.bank-aktuell.com/banken/" target="_self">Banken</a> wollen sich zwei- bis dreimal so viel Geld wie noch im Dezember leihen. Die <a href="http://www.bank-aktuell.com/kredite/" target="_self">Kredite</a> im Dezember wurden dabei nicht ausgegeben, sondern in der sogenannten &#8220;<a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3500-ezb-nachtschalter-kann-sich-vor-milliarden-kaum-retten-investmentbanken-vor-schwierigem-jahr/" target="_self">Angstkasse</a>&#8221; bei der Notenbank gelagert. Die EZB hatte eigentlich gehofft, die Finanzinstitute w&uuml;rden die Mittel als Kredite an die Wirtschaft und die Staaten weitergeben.</p>
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		<title>Fiskalpakt, ESM, Griechenland: Der EU-Gipfel in Br&#252;ssel</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schmidl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Br&#252;ssel hat turnusgem&#228;&#223; der monatliche EU-Gipfel begonnen, in dessen Mittelpunkt einmal mehr die Bek&#228;mpfung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3599" title="Beim EU-Gipfel steht einmal mehr die Rettung des Euro im Mittelpunkt" src="http://www.bank-aktuell.com/wp-content/uploads/euro-rettung-eu.jpg" alt="Beim EU-Gipfel steht einmal mehr die Rettung des Euro im Mittelpunkt" width="150" height="113" />In Br&uuml;ssel hat turnusgem&auml;&szlig; der monatliche EU-Gipfel begonnen, in dessen Mittelpunkt einmal mehr die Bek&auml;mpfung der Schuldenkrise und die Rettung des Euro steht. Daf&uuml;r werden 26 der 27 Staaten (ausgenommen Gro&szlig;britannien) einen <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3403-176-fiskalunion-die-beschluesse-des-bruesseler-eu-gipfels/" target="_self">Fiskalpakt</a> beschlie&szlig;en, wie er schon im Dezember von Deutschland gefordert worden ist. Nach &uuml;bereinstimmenden Medienmeldungen ist dieser jedoch deutlich aufgeweicht worden.<span id="more-3598"></span> Die &#8220;Schuldenbremse&#8221;, die eigentlich in alle nationalen Verfassungen aufgenommen werden sollte und h&ouml;chstens noch ein j&auml;hrliches Defizit von 0,5 Prozent erlaubt, soll jetzt &#8220;vorzugsweise in die Verfassung&#8221; integriert werden. Ansonsten reicht auch &#8220;eine vergleichbare Ebene.&#8221;</p>
<p>Zudem wird es nicht mehr die EU-Kommission sein, die einen &#8220;S&uuml;nder&#8221; vor den Europ&auml;ischen Gerichtshof zerren darf, wenn dieser gegen die Schuldengrenze verst&ouml;&szlig;t. Dies bedeutet, Frankreich oder Griechenland m&uuml;ssten beispielsweise Deutschland verklagen. Au&szlig;erdem soll es den Staaten gestattet werden, sich bei einem &#8220;au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Ereignis&#8221; h&ouml;her zu verschulden. Tats&auml;chlich in Kraft treten soll das System erst 2014. F&uuml;r die &#8220;Welt&#8221; ist der Fiskalpakt deshalb nur ein &#8220;PR-Pakt&#8221;, selbst Bundestagspr&auml;sident und CDU-Mitglied <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3411-bundestagspraesident-laesst-eu-gipfelergebnisse-ueberpruefen-moodys-kritisiert/" target="_self">Norbert Lammert</a> f&uuml;rchtet ein &#8220;System gegenseitiger R&uuml;cksichtnahmen&#8221;.</p>
<h3>ESM wird in Kraft gesetzt</h3>
<p>Deutlich einfacher verliefen die Verhandlungen hingegen rund um die In-Kraft-Setzung des <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3568-esm-kommt-schon-frueher-iwf-macht-druck-auf-merkel/" target="_self">Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus (ESM)</a>, den die Staats- und Regierungschefs in seiner aktuellen Form beschlie&szlig;en werden. Forderungen, wie sie vor allem aus Italien und vom IWF kamen, eine &#8220;h&ouml;here Brandmauer&#8221; zu beschlie&szlig;en, also das Volumen des neuen Euro-Rettungsfonds &uuml;ber 500 Milliarden Euro hinaus zu erh&ouml;hen, schmetterte die deutsche Seite erfolgreich ab. Grunds&auml;tzlich sei eine Erh&ouml;hung aber nicht undenkbar, hie&szlig; es aus deutschen Verhandlungskreisen, doch nur, wenn daf&uuml;r beim Fiskalpakt eingelenkt werde.</p>
<h3>Griechenland braucht mehr Geld &#8211; Deutschland sperrt sich</h3>
<p>Ein Hauptdarsteller des Gipfels ist einmal mehr Griechenland. Der hoch verschuldete s&uuml;deurop&auml;ische Staat <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3591-griechenland-braucht-mehr-geld-deutsche-steuereinnahmen-sprudeln-wie-nie/" target="_self">braucht neue Kredite</a>. Die Rede ist davon, die Kreditsumme von derzeit 130 Milliarden Euro auf bis zu 145 Milliarden zu erh&ouml;hen. Laut &#8220;Financial Times Deutschland&#8221; sperren sich die reichen L&auml;nder angef&uuml;hrt von Deutschland gegen eine solche Ma&szlig;nahme. Aber auch hier gilt angeblich: Beschlie&szlig;t Athen gr&ouml;&szlig;ere Sparanstrengungen, k&ouml;nnten neue Milliarden flie&szlig;en.</p>
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		<title>Griechenland braucht mehr Geld &#8211; Deutsche Steuereinnahmen sprudeln wie nie</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schmidl</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Bruttoinlandsprodukt (BIP)]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM)]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Claude Juncker]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Steuereinnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Griechenland braucht mehr Geld oder einen Schuldenschnitt der &#246;ffentlichen Gl&#228;ubiger, um wie geplant die eigene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3592" title="Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker glaubt nicht, dass der Schuldenschnitt der Banken ausreicht, um die griechischen Staatsschulden auf 120 Prozent des BIP zu dr&uuml;cken" src="http://www.bank-aktuell.com/wp-content/uploads/jean-claude-juncker.jpg" alt="Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker " width="150" height="100" />Griechenland braucht mehr Geld oder einen <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3562-griechen-greifen-zu-extremen-mitteln-europaeische-ratingagentur-vor-dem-start/" target="_self">Schuldenschnitt der &ouml;ffentlichen Gl&auml;ubiger</a>, um wie geplant die eigene Verschuldung von derzeit 160 Prozent des BIP auf nur noch 120 Prozent zu senken. Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker berichtet aus den Verhandlungen Athens mit dessen privaten Gl&auml;ubigern, dass der Schuldenschnitt der <a href="http://www.bank-aktuell.com/banken/" target="_self">Banken</a> nicht reichen werde<span id="more-3591"></span>, um die Zielmarke zu erreichen. Zudem streiten Griechenland und die Banken noch immer &uuml;ber die Zinsh&ouml;he der &#8220;geschnittenen Staatsanleihen&#8221;: Die Geldh&auml;user fordern durchschnittlich vier Prozent auf die neuen Staatsanleihen, w&auml;hrend die Griechen maximal 3,5 Prozent im Durchschnitt bezahlen wollen.</p>
<h3>Rehn sieht die Situation gelassen</h3>
<p>F&uuml;r EU-W&auml;hrungskommissar Olli Rehn ist die Situation allerdings &#8220;nicht dramatisch&#8221;. Zwar stimme es, dass die L&uuml;cke zwischen der Zielmarke und dem Wert, der sich nach dem Schuldenschnitt der privaten Gl&auml;ubiger ergibt, durch die Eurostaaten und die EU-Institutionen gef&uuml;llt werden m&uuml;sste, doch man bereite bereits &#8220;ein Paket vor, das den Weg f&uuml;r eine nachhaltige L&ouml;sung freimacht.&#8221; Der &ouml;ffentliche Finanzierungsbedarf werde zwar h&ouml;her ausfallen als erwartet, doch die Mehrausgaben seien ma&szlig;voll, so der Finne.</p>
<h3>Rekordsteuereinnahmen erleichtern Sch&auml;ubles Etatplanung</h3>
<p>Deutschland hat unterdessen ganz andere &#8220;Sorgen&#8221;: Die Bundesrepublik nahm im Dezember mehr als 70 Milliarden Euro ein. Nie hat der Fiskus in einem Monat so viel verdient. Die Einnahmen waren 4,1 Prozent h&ouml;her als noch im November und dies, obwohl die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal 2011 angeblich um 0,25 Prozent geschrumpft ist. F&uuml;r Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble bedeuten die Mehreinnahmen vor allem eine Erleichterung seiner Etatplanung.</p>
<p>Der Bund hat durch die sprudelnden Steuern neun Milliarden Euro weniger an neuen <a href="http://www.bank-aktuell.com/kredite/" target="_self">Krediten</a> aufgenommen als geplant. Im Sommer muss die Bundesrepublik 8,6 Milliarden Euro in den neuen <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3568-esm-kommt-schon-frueher-iwf-macht-druck-auf-merkel/" target="_self">Euro-Rettungsfonds ESM</a> einzahlen. Bislang schien es unausweichlich, dass die Bundesrepublik daf&uuml;r neue Schulden machen m&uuml;sse, doch nun ist der deutsche Anteil bereits ohne frische Kredite bezahlt.</p>
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		<title>SoFFin II passiert Bundestag &#8211; Merkel verteidigt deutsche Euro-Strategie</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 13:33:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schmidl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
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		<category><![CDATA[EU-Schuldenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Kernkapitalquote]]></category>
		<category><![CDATA[SoFFin]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwirtschaftsforum]]></category>

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		<description><![CDATA[Der staatliche Bankenrettungsfonds SoFFin ist wiederbelebt. Mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition passierte das entsprechende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3579" title="Bundeskanzlerin Angela Merkel erl&auml;uterte in Davos ihre Linie bei der Euro-Rettung" src="http://www.bank-aktuell.com/wp-content/uploads/merkel-davos.jpg" alt="Bundeskanzlerin Angela Merkel erl&auml;uterte in Davos ihre Linie bei der Euro-Rettung" width="150" height="100" />Der <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3422-bundesregierung-reanimiert-soffin-eu-banken-vertreiben-us-kunden/" target="_self">staatliche Bankenrettungsfonds SoFFin</a> ist wiederbelebt. Mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition passierte das entsprechende Gesetz am Donnerstag den Bundestag. Die Neuauflage des SoFFin (urspr&uuml;nglich von 2008 bis 2010) ist bis Ende des Jahres befristet. Der Fonds soll Banken dabei helfen, die von der EU geforderte <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3398-eba-deutschen-banken-fehlen-131-milliarden-euro/" target="_self">Kernkapitalquote von neun Prozent</a> zu erreichen. <span id="more-3578"></span>Dabei verf&uuml;gt der SoFFin &uuml;ber zwei Mittel: Zum einen kann der Fonds Kreditgarantien geben, zum anderen aber auch &uuml;ber Beteiligungsk&auml;ufe direkt Kapital in die Finanzinstitute pumpen. Wie sein Vorg&auml;nger hat auch &#8220;SoFFin II&#8221; ein Volumen von 480 Milliarden Euro. 400 Milliarden davon sind f&uuml;r die Kreditgarantien vorgesehen.</p>
<h3>Kassiert das Verfassungsgericht das Gesetz?</h3>
<p>Das neue SoFFin-Gesetz schreibt eine st&auml;rkere Mitwirkung des Bundestages vor. Der Fonds erh&auml;lt erst einmal nur 22 von den 80 Milliarden Euro, die er als direkte Kapitalspritze einsetzen darf. Braucht er mehr Geld, muss ein spezieller Bundestagsausschuss zustimmen. Damit will die Bundesregierung einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts nachkommen, welches mehr Kontrolle des Parlaments in Etatfragen verlangt hatte.</p>
<p>Ende Februar wird in dieser Frage ein weiteres ma&szlig;gebliches Urteil aus Karlsruhe erwartet, welches sich in der Hauptsache um den <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3568-esm-kommt-schon-frueher-iwf-macht-druck-auf-merkel/" target="_self">Euro-Rettungsfonds</a> dreht. Schon jetzt ist aber angeblich klar, dass auch die neue SoFFin-Regelung zur &Uuml;berpr&uuml;fung vor die Verfassungsrichter wandert. Aus der Opposition waren bereits entsprechende Stimmen zu vernehmen.</p>
<h3>Merkel verteidigt deutsche Strategie der Euro-Rettung</h3>
<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel musste sich fast zeitgleich mit der Euro-Krise besch&auml;ftigen. Die CDU-Vorsitzende trat auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos auf und verteidigte die eigene Linie in der Euro-Rettung. Sie halte es nicht f&uuml;r seri&ouml;s, wenn Deutschland, wie derzeit von vielen Stimmen gefordert, gro&szlig;e Versprechungen mache, die es im Ernstfall nicht halten k&ouml;nne, erkl&auml;rte die Bundeskanzlerin.</p>
<p>Auch eine Erh&ouml;hung des Euro-Rettungsfonds lehnt Merkel ab. &#8220;Ich frage mich immer, wie lange ist das glaubw&uuml;rdig&#8221;, erl&auml;uterte die Regierungschefin. Auch die Forderungen der EU-Partner, Deutschland m&uuml;sse seine <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3573-wirtschaftsprognosen-deutschland-schwimmt-gegen-den-strom/" target="_self">Wettbewerbsvorteile im Export</a> gegen&uuml;ber den anderen Staaten abbauen, weist Merkel zur&uuml;ck. Es d&uuml;rfe keine &#8220;Gleichmacherei ohne Ambitionen geben&#8221;, so die Kanzlerin. Stattdessen solle man &#8220;den Besten in Europa nacheifern.&#8221;</p>
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		<title>Wirtschaftsprognosen: Deutschland schwimmt gegen den Strom</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schmidl</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Internationaler Währungsfonds (IWF)]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutsche Wirtschaft bleibt weiterhin optimistisch gestimmt. Der einschl&#228;gige Ifo-Gesch&#228;ftsklimaindex stieg zum dritten Mal in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3574" title="Die deutsche Wirtschaft schaut optimistisch in die Zukunft" src="http://www.bank-aktuell.com/wp-content/uploads/deutsche-wirtschaft1.jpg" alt="Die deutsche Wirtschaft schaut optimistisch in die Zukunft" width="150" height="115" />Die deutsche Wirtschaft bleibt <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3474-deutsche-wirtschaft-will-von-rezession-nichts-wissen-italien-funkt-leise-entwarnung/" target="_self">weiterhin optimistisch gestimmt</a>. Der einschl&auml;gige Ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex stieg zum dritten Mal in Folge und betr&auml;gt nun 108,3 Punkte. Im Dezember hatte der Wert einen Punkt darunter gelegen. Die aktuelle Gesch&auml;ftslage der Unternehmen sei zwar etwas schlechter als im Dezember, berichtet Ifo-Chef Hans-Werner Sinn, doch die Erwartungen h&auml;tten sich merklich aufgehellt. <span id="more-3573"></span>Die deutsche Wirtschaft starte &#8220;mit Elan ins neue Jahr&#8221;, so Sinn weiter. Auch die Experten glauben mittlerweile, einen Wendepunkt der Konjunktur zu erleben. Der dreimalige Anstieg des Barometers deute darauf hin, erkl&auml;rten die &Ouml;konomen.</p>
<h3>D&uuml;stere Prognosen f&uuml;r die Weltwirtschaft</h3>
<p>Deutschland schwimmt damit gegen den Strom der Weltwirtschaft, der Richtung Abgrund zu verlaufen scheint. Der IWF senkte seine weltweiten Wachstumserwartungen auf nur noch 3,3 Prozent. Den Euroraum sieht das Haus von <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3568-esm-kommt-schon-frueher-iwf-macht-druck-auf-merkel/" target="_self">Christine Lagarde</a> dabei sogar vor einer leichten Rezession. Insbesondere <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3526-finanzkrise-hoffnung-fuer-die-commerzbank-spanien-und-italien/" target="_self">Spanien und Italien</a> m&uuml;ssten um ihre Konjunktur zittern, schildern die IWF-Experten, die Deutschland im Jahr 2012 ein Miniwachstum von 0,3 Prozent und 2013 ein solides Wachstum von 1,5 Prozent zutrauen.</p>
<p>Verglichen mit Wachstumsprimus China, der laut IWF einen Anstieg seiner Wirtschaftsleistung um 5,4 Prozent erwarten darf, nehmen sich die Zahlen jedoch bescheiden aus. Aber auch das Reich der Mitte kommt nicht mehr an die Zeiten mit zweistelligen Wachstumszahlen heran. Der IWF betonte zudem, dass die Einsch&auml;tzungen in der optimistischen Hoffnung getroffen wurden, Europa k&auml;me in der <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3547-sechs-milliarden-griechenland-bringt-die-commerzbank-in-schwierigkeiten/" target="_self">Frage der Schuldenbek&auml;mpfung</a> voran.</p>
<h3>Japan: Der Abstieg eines Giganten</h3>
<p>Zum Sinnbild der schw&auml;chelnden Weltwirtschaft wird Japan. Die hinter den USA und China noch immer drittgr&ouml;&szlig;te Wirtschaftsmacht auf dem Planeten verbuchte zum ersten Mal seit 1980 ein Handelsdefizit. Die Asiaten f&uuml;hrten f&uuml;r rund 24,5 Milliarden Euro mehr G&uuml;ter ein, als sie exportierten. Im Vergleich dazu: Deutschland erwirtschaftete im Jahr 2010 einen Export&uuml;berschuss von fast 160 Milliarden Euro. Die Bundesrepublik gilt auch als einer Gr&uuml;nde f&uuml;r die japanischen Probleme: Die gewachsene Konkurrenz aus China, S&uuml;dkorea und Deutschland belaste die heimische Exportindustrie, erkl&auml;rt Jesper Koll von JP Morgan in Tokio.</p>
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		<title>ESM kommt schon fr&#252;her &#8211; IWF macht Druck auf Merkel</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 11:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Schmidl</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Bonität]]></category>
		<category><![CDATA[Christine Lagarde]]></category>
		<category><![CDATA[Euro-Rettungsfonds (EFSF)]]></category>
		<category><![CDATA[Eurobonds]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM)]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone haben sich am Montag auf einen Vertrag &#252;ber den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3569" title="IWF-Chefin Christine Lagarde fordert eine deutliche Aufstockung des ESM" src="http://www.bank-aktuell.com/wp-content/uploads/christine-lagarde1.jpg" alt="IWF-Chefin Christine Lagarde fordert eine deutliche Aufstockung des ESM" width="150" height="128" />Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone haben sich am Montag auf einen Vertrag &uuml;ber den permanenten <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3511-griechenland-esm-finanztransaktionssteuer-viel-arbeit-fuer-merkel-und-sarkozy/" target="_self">Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus (ESM)</a> geeinigt. Der neue Fonds, der 500 Milliarden Euro schwer sein wird, tritt bereits im Juli in Kraft. F&uuml;r den Rest des laufenden Jahres steht er damit an der Seite des <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3403-176-fiskalunion-die-beschluesse-des-bruesseler-eu-gipfels/" target="_self">bisherigen Rettungsfonds EFSF</a>, der 2013 au&szlig;er Kraft gesetzt wird. <span id="more-3568"></span>Der ESM bringt einige Neuerungen: Statt nur auf B&uuml;rgschaften setzen zu m&uuml;ssen, kann der neue Fonds auch auf eine Kapitaleinlage von 80 Milliarden Euro zugreifen. Damit soll er sich unabh&auml;ngiger von <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3543-kredite-dreifach-ueberzeichnet-efsf-zeigt-sich-von-herabstufung-unbeeindruckt/" target="_self">Bonit&auml;tsbenotungen</a> machen.</p>
<p>Gelder vom ESM k&ouml;nnen nur die Staaten bekommen, die sich an die fiskalpolitischen Vorgaben der EU halten. Dies war die Kernforderung der Bundesregierung. Zudem bietet der ESM auch die M&ouml;glichkeit, L&auml;nder aus der Eurozone auszuschlie&szlig;en.</p>
<h3>Der deutsche Beitrag</h3>
<p>Die Bundesrepublik ist der gr&ouml;&szlig;te Zahler f&uuml;r den ESM. Insgesamt 27,15 Prozent der Gesamtsumme werden von Deutschland geschultert, dabei zahlt die Bundesrepublik 22 Milliarden Euro in bar ein und &uuml;bernimmt B&uuml;rgschaften in H&ouml;he von 168 Milliarden Euro. Im M&auml;rz beginnen die Einzahlungen, die bis zum Sommer abgeschlossen sein werden &#8211; zumindest dann, wenn es bei den urspr&uuml;nglichen Pl&auml;nen bleibt, doch bereits jetzt mehren sich die Stimmen, die eine deutliche Aufstockung des ESM w&uuml;nschen.</p>
<h3>Lagarde und Merkel im Wortgefecht</h3>
<p>Wortf&uuml;hrerin solcher &Uuml;berlegungen ist IWF-Chefin Christine Lagarde, die eine Aufstockung des ESM f&uuml;r eine &#8220;gro&szlig;e Hilfe&#8221; h&auml;lt, um eine h&ouml;here &#8220;Brandschutzmauer&#8221; f&uuml;r <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/3526-finanzkrise-hoffnung-fuer-die-commerzbank-spanien-und-italien/" target="_self">Italien und Spanien</a> zu errichten. Italiens Ministerpr&auml;sident Mario Monti stimmte dieser Auffassung zu und forderte, die Eurozone solle den neuen Fonds auf das doppelte Volumen aufblasen.</p>
<p>Widerspruch kommt auf Deutschland. Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnte eine Aufstockung ebenso wie die von Lagarde vorgeschlagene &#8220;vertiefte Integration durch <a href="http://www.bank-aktuell.com/news/2818-diskussion-um-eurobonds-zahl-der-befuerworter-steigt-fdp-droht-cdu/" target="_self">Eurobonds</a>&#8221; ab. F&uuml;r sie habe es Priorit&auml;t, den ESM nun erst einmal &#8220;in Kraft zu setzen&#8221;. Sie halte es nicht f&uuml;r richtig, erkl&auml;rte die CDU-Vorsitzende, dass man, kaum habe man eine Neuheit gemacht, schon wieder die n&auml;chste in Angriff nehme.</p>
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